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Feierliche Eröffnung der neuen Schulbibliothek

Was wäre eine Schule ohne Bücher? Auf die Bedeutung des Lesens für die Entwicklung eines Menschen gingen beim Festakt, der am Vormittag des 15. November anlässlich der Eröffnung der neuen Bibliothek in der St. Hildegard-Schule stattfand, alle Redner ein.

Zunächst umrahmte das Vorstufen-Orchester des Gymnasiums unter der Leitung von Ernst Kerstner die Feierstunde mit Stücken von Robert Schumann und Gustav Holst.

 

Marion Kracklauer, die Vorsitzende des Fördervereins der Schule, der dieses Projekt maßgeblich finanzierte, war zufrieden mit dem Ergebnis: „Wir freuen uns über solche Großprojekte und darüber, dass wir sie umsetzen können, diese Bibliothek ist ein Meilenstein der Weiterentwicklung der St. Hildegard-Schule.“ In neuen Räumlichkeiten ist eine Bibliothek für alle Schularten entstanden, die 2.427 Medien umfasst und sowohl fachwissenschaftliche Präsenzbibliothek als auch Ausleihbücherei ist. Zahlreiche neue Bücher wurden angeschafft, so verfügt man z.B. genauso über aktuelle Lexika-Reihen verschiedener Fachrichtungen wie über neue Romane, Tageszeitungen und elektronische Medien. Durch ihre Aktualität zeigt sich die Bücherei als attraktiver Ort für die Schülerinnen, die sich jetzt schon gerne in der Leseecke aufhalten.

Auch Sr. Veronika, die Generaloberin der Franziskanerinnen von Bonlanden, „outete“ sich als „Leseratte“ und verwies auf die Bedeutung des Lesen-Könnens in der Gesellschaft. Als Geschenk brachte sie eine prächtige Volksausgabe einer Bibel mit, die in der neuen Bibliothek sicher einen besonderen Platz erhalten wird. Auch der Schulleiter des Gymnasiums, Karl Jucker, ging auf das Lesen als grundlegende Kompetenz ein und sprach von den „Flügeln“, die das Lesen verleihe. Er forderte die Schülerinnen auf, den Raum zu nutzen, und fügte an: „Wir sind stolz auf unseren Förderverein, der dies alles möglich macht.“

Frau Stetter, die Rektorin der Realschule, bedankte sich bei den vier Mitarbeitern Frau Eith-Zehender, Frau Munz, Frau Rippert und Herrn Schachner, die die Bibliothek zusammen mit zwei ehrenamtlichen Mitarbeitern betreuen.

Da eine gut bestückte Bibliothek rund 5000 Medien im Bestand haben sollte, besteht großer Bedarf, dieses Projekt weiterzuentwickeln. Gelungen ist aber jetzt bereits eine nachhaltige Investition in die Zukunft.

 

Text: Ruth Milinski

Fotos: Werner Romer



16.11.2012; 15:11:10 Uhr - Dieser Artikel wurde bereits 1933 mal angesehen.