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Verleihung des BoriS-Siegels ans Gymnasium


Am 10.7.2013 wird dem Gymnasium St. Hildegard das BoriS-Siegel, eine Auszeichnung für besondere Leistungen für die Berufsvorbereitung verliehen.

„Hoffentlich gibt es da oben eine Klimaanlage!", sagt eine Schülerin auf der Treppe.

Der 10. Juli 2013 ist ein heißer Sommertag in Ulm, aber dennoch haben an die hundert Vertreter aus dem Bereich der Unternehmen, der IHK und der Schulen zur regionalen Vergabe-Veranstaltung des Berufswahl-Siegels „BoriS" in das Haus der Wirtschaft an der Ulmer Olgastraße gefunden, wo sie im festlich geschmückten Ludwig-Erhard-Saal erwartet wurden.

Das Berufswahl-Siegel Baden-Württemberg soll die Zusammenarbeit der Schulen mit der Wirtschaft der Region sicherstellen sowie die Berufswahl anregen und bewerten. 188 Schulen des Landes hatten sich beworben, 141 Schulen haben das Siegel erhalten.

Im Festsaal sorgten nun zunächst die Hildegard-Schülerinnen Charlotte Kast und Hanna Kramer aus der Jahrgangsstufe 1 mit einem Duo aus Querflöte und Oboe für die musikalische Umrahmung.

Nach einleitenden Grußworten von Otto Sälzle, dem Hauptgeschäftsführer der IHK, und Alexander Urban, dem Geschäftsstellenleiter von "BoriS", wurden für Ulm und die Region sechs Schulen neu zertifiziert, darunter St. Hildegard als einziges Gymnasium in Ulm, sechs weitere Schulen wurden zum zweiten Mal ausgezeichnet.

Die Schule kann vieles leisten, um Schülerinnen und Schülern Hilfestellungen zur Berufswahl zu geben und diese im Hinblick auf ihr späteres Berufsleben zu beraten, ein einziges Praktikum („BOGY") ist hierbei aber möglicherweise nicht ausreichend.

Und so lobte Claudia Schnitzer vom Hans-und-Sophie-Scholl-Gymnasium in Ulm als Jurorin das Hildegard-Gymnasium z.B. für die Studientage an der Universität Ulm, den „Qualipass", in dem die Aktivitäten der Schülerinnen zusammengefasst werden und der bei einer Bewerbung viele Vorteile mit sich bringt, die Schüler-Ingenieur-Akademie an der Universität Ulm, in der Schülerinnen ein Jahr lang Freitagnachmittags den (eher „männlich besetzten") Ingenieur-Beruf kennenlernen können, die Technikwerkstatt, den Elektronikkurs und vieles mehr als außergewöhnliche Angebote zur Berufsorientierung. Besinnungstage, eine Compassions-Woche, weitere soziale Projekte, ein Schulsanitätsdienst und Schüleraustausche stärken die Schülerinnen in ihren sozialen Fähigkeiten. Abschließend wurde auch die Bildungspartnerschaft mit der Volksbank Ulm-Biberach erwähnt, die an der Schule z.B. Bewerber-Trainings durchführt..

Hauptgeschäftsführer Sälzle freute sich über die Teilnahme der Gymnasien, er hofft, dass zu den zwölf ausgezeichneten Schulen der unterschiedlichsten Art in der Ulmer Region noch viele weitere dazukommen. „Uns ist es ein ganz großes Anliegen, dass die Berufsorientierung intensiviert wird!", sagt er.

Für das St. Hildegard Gymnasium ist diese Auszeichnung nun Verpflichtung. Das Siegel wird für drei Jahre verliehen, danach wird neu zertifiziert.

An „Hildegard" wird man nicht nachlassen, unsere Schülerinnen auf dem Weg in Studium und Beruf kompetent zu begleiten.

mili

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11.07.2013; 08:52:40 Uhr - Dieser Artikel wurde bereits 2573 mal angesehen.