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Musical "Bittersüß - manchmal tut es weh"

Die St. Hildegard-Realschule ist 50, und deren Musical-AG hat zum Jubiläum das Musical "Bittersüß - manchmal tut es weh" aufgeführt.

Mit dem Erwachsenwerden ist es wie mit dem Aprilwetter: ein ständiges Auf und Ab. Stress mit den Eltern, Liebeskummer und schwierige Klassenarbeiten gehören genauso dazu wie Freundschaften, Tagträume und die Hoffnung, dass alles gut ausgeht. Davon handelt das Musical "Bittersüß - manchmal tut es weh" von Hansi Fuchs, das die Musical-AG der St. Hildegard-Realschule jetzt aufgeführt hat. Es erzählt die Geschichte mehrerer Klosterschüler, die alle auf der Suche nach ihrer persönlichen Glücksformel sind. In gewisser Weise spiegle der Inhalt des Stücks den Alltag der St.-Hildegard-Schülerinnen wieder, "allerdings stark überzeichnet", sagt Felix Morath, Lehrer für Deutsch und Musik. Zusammen mit mehreren Kollegen und rund hundert Schülerinnen aller Jahrgangsstufen hat er das Musical auf die Beine gestellt.

Bei einem Casting wurden Sänger und Tänzer ausgewählt, was gar nicht so einfach war, denn schließlich mussten auch männliche Rollen besetzt werden - in einer reinen Mädchenschule. "Das waren nicht gerade die beliebtesten Rollen", erinnert sich Caroline Rupp vom Musical-Team schmunzelnd. Bei der Premiere ließen sich die Schülerinnen davon nichts anmerken. Die langen Haare unter Mützen versteckt, standen die "Jungs" selbstsicher auf der Bühne. Mit kräftigen Stimmen und aufwendigen Choreografien zeigten die Jugendlichen, dass das Leben nicht immer nur grau und düster ist.

(Aus: Südwestpresse vom 12.05.2012, Autorin: Sabrina John)



13.03.2014; 15:12:04 Uhr - Dieser Artikel wurde bereits 2576 mal angesehen.