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St.Hildegard öffnet neue Türen

2013_09_21_schulgebäude1Mit einem Tag der offenen Tür am 11. Oktober wurde der Neubau der St. Hildegard Schulen der Öffentlichkeit vorgestellt. Eingeladen und herzlich willkommen waren alle Interessierten. Sie konnten sich das neue Gebäude anschauen und sich in Grundschule, Realschule und Gymnasium über die katholischen Mädchenschulen mitten in Ulm informieren. Davor wurde das neue Gebäude mit einem Gottesdienst und einem Festakt eingeweiht.

Vorberichterstattung in der Südwestpresse:

Artikel vom 10. Oktober 2013: "Visitenkarte auf 13 mal 18 Metern"

 

Erste Bilder des neuen Gebäudes von Sinikka, Raffaela und Julia aus der Medien-AG:

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Der neue EingangIn einem neuen KlassenzimmerDer grüne Flur
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In der neuen AulaKapelle, Mittelpunkt der SchuleHelles Treppenhaus


Die Bauzeit dauerte etwa 3 Jahre. Zuerst wurde das alte Gebäude abgerissen, der ehemalige Konvent der Schwestern. An diese Stelle baute das Achitektenbüro Meister das neue Schulhaus. Finanziert wurde der Bau von der Stadt Ulm, durch Fördergelder und vom Träger der Schule, den Franziskanerinnen von Bonlanden.  Der Neubau bringt dem Gymnasium und dem Unterricht eine neue Qualität. Der Geschäftsführende Schulleiter des Schulzentrums Karl Jucker, der den Bau begleitet hat, ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Den Schülerinnen des Gymnasiums St. Hildegard stehen jetzt moderne und helle Klassenzimmer zur Verfügung.“

An der Schau-Fassade zur Zinglerstraße hin prägt ihn ein riesiges Bild der Namenspatronin. Diese Fassade fällt ins Auge: Ein Glasbild, 13 mal 18 Meter groß, mit einer leicht verfremdeten Heiligen Hildegard in verschiedenen Grau-Tönen. "Wir haben damit für das katholische Schulzentrum einen eindeutigen öffentlichen Auftritt geschaffen", sagt Daniel Meister, der als Architekt für den Neubau verantwortlich war.

Der Neubau bringt für alle drei Schularten Verbesserungen. Im Erdgeschoss des neuen Gebäudes gibt es eine Aula für kulturelle Veranstaltungen des gesamten Schulzentrums. Dort fallen gleich die bunten Hildegard-Fenster auf. Es sind die Fenster der Kapelle des alten Konventsgebäudes. Den Mittelpunkt des neuen Gebäudes bildet eine geweihte Kapelle mit einem Kreuz aus Glas in Regenbogenfarben des Künstlers Branko Smon. Die Kapelle kann von den Schülerinnen im Schulalltag auch als Ruhe- und Rückzugsraum genutzt werden. Vom Balkon der Musikräume im Obergeschoss hat man einen schönen Ausblick: Man sieht auf das Ulmer Münster und den neuen, naturnahen Pausenhof der Grundschule. Bei Nacht kann die schulartübergreifende Astronomie-AG von dort aus mit dem Teleskop den Sternenhimmel beobachten.

Beim Tag der offenen Tür am 11. Oktober bestand für alle Gäste die Möglichkeit, sich durch die Schule führen zu lassen. Ebenso präsentierten die Schülerinnen die Ergebnisse einer Projektwoche: z.B. eine Musical-Aufführung und verschiedene Informationsstände. Ein Schwerpunkt lag dabei auf dem Thema „Fairer Handel“. Am selben Tag wurde die Schule nämlich als erste Schule Ulms als „Fair-Trade-School“ ausgezeichnet. Das SMV-Fairtrade-Team setzt sich seit Jahren für Produkte ein, bei denen man sich sicher sein kann, dass die Produzenten gerecht entlohnt werden. Das Siegel wurde in einer Feierstunde um 14.30 Uhr verliehen. Für die Kleineren und ihre Eltern gab es an der Grundschule ein Fair-Trade-Bastelangebot, dessen Erlös einer weiteren Schule der Franziskanerinnen von Bonlanden in Barra do Pirai, 80 km westlich von Rio di Janeiro, zur Gute kommt. Denn auch dort muss in Zukunft bestimmt das ein oder andere renoviert oder erneuert werden.

Text: E. Rieseberg

 

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17.02.2017; 17:28:41 Uhr - Dieser Artikel wurde bereits 6686 mal angesehen.