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Studienfahrt Paris 21.7 - 26.72014

 

Am Montagmorgen schlurften 32 müde Zukunfts- Abiturientinnen und 3 hoch motivierte Lehrer (insbesondere Frau Walz, die selbst um 5 Uhr morgens schon auf Betriebstemperatur zu sein scheint) in die Beyerstraße. Nach einer überraschend ruhigen Busfahrt, die mit viel Schlaf, einem Film und französischer Musik verkürzt wurde, erreichten wir unser Reiseziel: PARIS !

Die Zimmer wurden bezogen - und schon stand der erste Programmpunkt an. Erste Highlights waren die Aussicht auf Paris von der Dachterrasse des Printemps und der erste Blick auf den Eiffelturm. Wir sind sicher, dass bereits dort die ersten tausend Fotos entstanden. Wir ließen den Tag mit einem gemütlichen Spaziergang (sofern man Herrn Mühlens Tempo als gemütlich bezeichnen kann) zum Gipfel des Montmartre, hinunter zum Moulin Rouge und mit dem Bus zurück zur Seine ausklingen.

Mehr oder weniger ausgeruht machten wir uns am Dienstag auf den Weg zur Sainte Chapelle, wo man aufwändig gestaltete Glasfenster bestaunen konnte. Am Nachmittag erkundeten wir zum ersten Mal selbstständig in Kleingruppen Paris. Die Arbeitsaufträge reichten von Museen über Parks bis hin zu Friedhöfen. Nach Besprechung des Erlebten und Abendessen brach ein Großteil der Gruppe zu einem Abendspaziergang durch die Ile Saint Louis, die Ile de la Cité und Saint Germain auf.

Unsere Füße begannen schon zu schmerzen, dennoch trugen sie uns am nächsten Morgen noch in den Louvre. In zwei Gruppen besichtigten wir das völlig überlaufene Museum. Die Führungen halfen dabei, den Überblick nicht zu verlieren und die wichtigsten Kunstwerke sehen zu können. Um unsere Französischkenntnisse besorgt hatte Herr Mühlen, vorsorglich wie er ist, auch eine französische Führung gebucht. „Ich bin so froh" war der einzige deutsche Satz, den unsere Führerin ab und zu verlauten ließ. Von den vielen Eindrücken erschlagen, genossen wir unsere Freizeit am Nachmittag in der Innenstadt. Unsere Lehrer schilderten uns die Pont des Arts als einen Ort, an dem junge, hippe Franzosen ständig picknicken würden, doch die Realität am Abend sah anders aus. Die Szene hat sich inzwischen etwas flussaufwärts etabliert, und so wurden wir auf der Brücke als einzige Gruppe meist eher skeptisch betrachtet, was uns die romantische Stimmung jedoch keineswegs verdarb.

Den heißesten Tag unserer Woche verbrachten wir im Parc de Bagatelle, den wir zunächst zu Fuß erkundeten und ihn später dösend und wieder picknickend genossen. Am Abend lernten wir unser Viertel, das Marais, von einer neuen, sehr schönen Seite kennen, da uns Herr Mühlen (dicht gefolgt von dem Grünen [Herr Bieg im grünen T-Shirt] und der Weißbekappten [Frau Walz mit weißem Hut]) zielsicher auch durch die kleinsten Nebengassen führte.

Dank deutscher Pünktlichkeit erreichten wir als erste Gruppe am Freitag das noch leere Musée d'Orsay. Unsere Führerin, Auswanderin Anette aus Böblingen, brachte uns durch eine spannende Führung die Kunst und den Impressionismus näher. Den Nachmittag nutzte ein Teil der Gruppe für einen Ausflug nach Versailles. Sehr empfehlen können wir auch das Musée de l'Orangerie mit Monets Seerosen, wo wir den Mittag verbrachten. Der letzte Abend ließ so manche Frauenherzen (eventuell natürlich auch Männerherzen) höher schlagen, denn der Abendspaziergang führte an Hermès, Prada, Chanel & Co.Co. vorbei. Herr Bieg wollte mehrmals seine goldene Kreditkarte zücken und sei es nur, weil wir ihn dazu drängten.

Wehmütig starteten wir am Samstag in unseren letzten Tag. Nach langer Metro-Fahrt erreichten wir unser letztes Ausflugsziel; die Basilique de St. Denis. Mit Audioguide ausgestattet bahnten wir uns unseren Weg durch die Kathedrale. Die letzten Stunden vor der Abfahrt wurden für letzte Panikkäufe oder aber gut organisierte Mitbringselkäufe genutzt. Ehe wir uns versahen, saßen wir auch schon wieder im Bus auf dem Weg zurück nach Ulm.

Schlussendlich wollen wir uns nochmals bei unserem tollen Lehrertrio bedanken; ohne Sie, Frau Walz, Herr Bieg, Herr Mühlen, wäre diese Fahrt nicht dieselbe gewesen. Durch Ihre Insidertipps haben wir viele neue, schöne Ecken in Paris kennengelernt und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen mit der Stadt der Liebe, in die wir uns alle . . . ein bisschen verliebt haben!

Julia Kolb & Adriana Ehmann (JS1)

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30.07.2014; 19:20:34 Uhr - Dieser Artikel wurde bereits 2282 mal angesehen.