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"Die Polizei ist Freund und Helfer!"

2014_01_24_polizist2Polizeioberkommissar Reinhard Menyhert war im Januar an unserer Grundschule. Er hat allen Klassen erklärt, wie man sich am besten als Fußgänger verhält. Tamara, Katharina und Helena von der Computer-AG haben sich für den Hildegardboten für ihn Fragen überlegt z.B. "Wie sind sie Polizist geworden?", "Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit?" Zum Beantworten kam Herr Menyhert extra noch einmal zu uns an die Grundschule.

Bote: Herr Menyhert, wo sind Sie auf die Grundschule gegangen?

Herr Menyhert: In Langenau im Alb-Donau-Kreis auf die Friedrich-List-Schule. Damals war sie noch eine Gesamtschule mit Grundschule. Heute ist sie nur noch eine Realschule.

Bote: Herr Menyhert, wie sind Sie Polizist geworden?

Herr Menyhert: Ein Mitschüler meiner Klasse hat sich bei der Polizei beworben. Nachdem er die Aufnahmeprüfung bestanden hatte und zur Ausbildung zugelassen wurde, fand ich diesen Beruf ebenfalls interessant, habe mich auch beworben und wurde Polizist. Mittlerweile arbeiten wir beide wieder bei der Polizei in Ulm.

Bote: Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit?

Herr Menyhert: Dass ich viel mit Menschen zu tun habe und dass ich Menschen helfen kann. Wie bei Euch in der Schule, gefällt es mir, wenn ich anderen etwas fürs Leben mitgeben kann. Die Polizei ist tatsächlich Freund und Helfer, auch wenn manche dies nicht mehr so sehen.

Bote: Was hat sich an Ihrem Beruf in den letzten Jahren verändert?

Herr Menyhert: Immer mehr Leute sehen die Polizei als etwas Schlechtes an. Dabei ist sie nicht schlecht, sondern gut. Immer mehr Menschen verhalten sich respektloser, aggressiver und gewalttätiger als früher, was sich häufig in Widerständen niederschlägt.

Bote: Was machen Sie in Ihrer Freizeit am Liebsten?

Herr Menyhert: So wie Ihr: Chillen (lacht ). Ansonsten: Sport, Reisen, Fahrradfahren, Motorradfahren und ich bin gerne in den Bergen zum Wandern.

Bote: Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Herr Menyhert: Keinen Sechser im Lotto (lacht ). Geld macht nicht glücklich. Das wichtigste ist Gesundheit und ein friedliches Zusammenleben.

Bote: Was wäre die Welt ohne die Polizei?

Herr Menyhert: Es gäbe nur Chaos. Wir würden wie in der Steinzeit leben: Der Stärkere hat recht. Es geht nicht ohne Polizei! Das wäre wie ein Fußballspiel ohne Schiedsrichter. Die Polizei kümmert sich darum, dass Regeln eingehalten werden. Ein friedliches Zusammenleben ist erst durch die Polizei möglich.

22.1.2014

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Herzlichen Dank, Herr Menyhert für das Interview!

Mehr zum Thema "Zukunft" lesen Sie in der 24. Ausgabe des Hildegardboten, der am Freitag, den 31.1. 2014 erschienen ist.

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23.02.2014; 18:16:22 Uhr - Dieser Artikel wurde bereits 3278 mal angesehen.