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Evangelische Vikare an St. Hildegard - gelebte Ökumene unter den Augen des Heiligen Franziskus

Vikare

Gemeinsam mit dem Heiligen Franziskus freuen sich Schulleiter Dr. Hanstein und Religionslehrerin Brigitta Zeh-Vogelmann sowie das gesamte Kollegium und die Schülerinnen der Realschule St. Hildegard über drei neue und junge Gesichter:

Martin Böger (2.v.l.), Silke Kuczera (3.v.l.) und Cordula Modrack (2.v.r.) haben in dieser Woche die schulpraktische Phase im Rahmen ihrer praktischen Ausbildung zum evangelischen Pfarrer bzw. zur Pfarrerin an der katholischen Mädchenschule begonnen. In Baden-Württemberg gehört die Erteilung von Religionsunterricht wesentlich zum Auftrag des Pfarramtes. Daher wird auf eine fundierte Einführung in die schulische und religionspädagogische Praxis von Seiten der Landeskirche viel Wert gelegt.

Die drei frisch ernannten Vikare, die jeweils in einer evangelischen Gemeinde im Kirchenbezirk Ulm eingesetzt worden sind, freuen sich sichtlich, an St. Hildegard in den Alltag von Schülerinnen und Lehrenden hineinschnuppern und nach und nach selbst unterrichten zu dürfen und hier ihre ersten eigenen pädagogischen Erfahrungen zu sammeln.

St. Hildegard bietet - passend zur Bevölkerung Ulms - einen relativ hohen Anteil an evangelischen Schülerinnen, so dass gute Voraussetzungen für diesen Ausbildungsabschnitt bestehen. Auch weil sich drei Schulen unter dem Dach eines Schulzentrums befinden, können die drei in den nächsten Wochen in aller Breite 1. bis 12. Klassen erleben. Frau Zeh-Vogelmann, die an der Realschule evangelische Religionslehre unterrichtet und die Vikare in den nächsten Wochen praktisch betreut, hat dafür einen „ausgeklügelten Plan“ erstellt, wie ihr Schulleiter betont, wodurch die drei Gäste möglichst viele Klassen und Kollegen begleiten können – selbstredend evangelische und katholische.

Der evangelische Schuldekan Thomas Holm begrüßt die Gastfreundschaft von St. Hildegard als „starkes ökumenisches Zeichen, dass unser Nachwuchs an einer Schule unter katholischer Trägerschaft so willkommen ist“.
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Hier geht's zum Artikel in der Südwest Presse vom 26.07.2014



27.09.2014; 17:39:53 Uhr - Dieser Artikel wurde bereits 4496 mal angesehen.