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Ein musikalischer Streik: "Ein Fall für Papa Haydn"

2014_11_06_kinderkonzert2Carlotta berichtet: Am Dienstag, den 4.November waren die dritte und vierte Klasse im Kinderkonzert des Theaters Ulm: "Ein Fall für Papa Haydn". Haydn war ein großer Komponist und er war sehr lustig. Es ging darum, dass Haydn einen Auftrag von seinem Fürsten Esterhazy bekam, eine Sinfonie zu schreiben. Man muss wissen, bei einer Sinfonie gibt es 4 Sätze. Doch gemein war, dass Haydn eigentlich Urlaub hatte. Haydn rief jedoch gleich sein Orchester und den Dirigenten. Als alle da waren, kam ein Papierflieger aus dem Orchester geflogen und fiel Papa Haydn direkt vor die Füße...

 

...Papa Haydn hob ihn auf. Darauf stand: "Lieber Chef, könntest Du den letzten Satz vielleiocht weglassen? Ich muss zum Zahnarzt. Viele Grüße vom Horn." Haydn antwortete: "Bei einer Sinfonie sind es immer vier Sätze! Ich würde ja auch gerne in Urlaub gehen und mit meiner Frau Kartoffelsalat essen."

2014_11_06_kinderkonzert4Haydn bekam noch mehr Protestbriefe. Da sagte er beim letzten Satz: "Wenn ihr den letzten Ton gespielt habt, könnt ihr das Licht aus machen und in Urlaub gehen." So verließen die Musiker nach und nach die Bühne. Auch der Dirigent. Den Abschluss der Sinfonie spielten nur noch 2 Musiker. Diese Sinfonie nannte man auch Abschiedssinfonie. Das Orchester spielte sehr schön. Paulas Mutter spielte auch mit.

Carlotta, Klasse 3

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AutogrammeVon Papa HaydnMit der Klasse

 

Bericht von Paula: Ich war mit meiner Klasse bei einem Kinderkonzert im Ulmer Theater. Das Stück war komponiert von Joseph Haydn und hieß die Abschiedssinfonie. Auf der Bühne war ein verkleideter Mann: Der sollte Joseph Haydn darstellen. Es wurden manchmal Flieger aus Papier mit Text drauf zu Haydn geworfen. Das waren Briefe für ihn (im Stück). Die Musiker (das Orchester) hatten es gemacht. Am Anfang wollte Joseph Haydn eigentlich mit seiner Frau picknicken, doch dann hat er ein Stück komponiert, weil sein Fürst gesagt hat, dass er noch eine Sinfonie braucht. Auf dem Brief vom Hornist und von der Oboistin stand, dass sie schon in den Urlaub wollten. Das machten sie auch. Die Oboistin zog sich Schwimmflügel an und der Hornist eine Sonnenbrille. Am Lustigsten fand ich,  als Haydn sagte: "Der Fürst soll vor Schreck in den Sessel furzen." :-) Joseph Haydn saß neben dem Dirigenten und tat so, als ob er Noten schrieb. Manchmal stand er auf und rief "Stopp." und sagte, was anders sein sollte. In Echt schrieb er gar nicht. Er hatte eine Feder in der Hand. Damit schrieb man früher. Ich fand das Stück ziemlich schön.

 

Fotos: E. Rieseberg/SWP

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14.12.2014; 20:12:24 Uhr - Dieser Artikel wurde bereits 2002 mal angesehen.