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Was macht das Leben lebenswert?

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Auf die Suche nach den unterschiedlichsten Facetten des Lebens, gingen Realschülerinnen des St. Hildegard Schulzentrums bei ihren Aufführungen des Stückes „(Alb-)Träume“ in der Turnhalle 1.

Am 5. und 6. Februar 2015 führte die Theater-AG der St. Hildegard Realschule Ulm unter der Leitung von Nadja Schneider ihr selbstgeschriebenes Theaterstück „(Alb-)Träume“ auf. Darin geht es um das Mädchen Ember (gespielt von Lena Rettich, 7b), welches ihre Familie bei einem Autounfall verliert. Ihr Leben macht keinen Sinn mehr und so streift sie einsam und allein ziellos umher. Bald trifft sie mithilfe eines zauberhaften Baumes auf verschiedene Situationen und Beziehungsgeflechte, die ihr zeigen, was das Leben bedeuten kann und wie sich Menschen auf unterschiedlichen Ebenen mit ihren jeweils einzigartigen Geschichten begegnen. Ember lernt auf der Suche nach ihrer eigenen Identität Aspekte wie das Leben im Überfluss in der „Schlaraffenlandszene“ (Bühnenbild: Klasse 7a mithilfe von Andreas Junginger), eine „Welt der Maschinen und Selbstzerstörung“, das Leben in der Vergangenheit am Beispiel des „Mittelalters“ und eine „Zauberschule“ kennen. Im Laufe des Stückes beschäftigt sie insbesondere die Begegnungen mit Nick (gespielt von Lara Bednar, 7b). Sie wartet und hofft. Stellt Fragen an ihn und an sich. Zweifelt, doch gibt nicht auf. Auch die Auseinandersetzung mit Sereniti (gespielt von Lea Kleber, 7b), der selbst das Herz gebrochen wurde und Ember auf ihre Seite, welche eine negative Lebenseinstellung verkörpert, ziehen möchte, bleibt nicht aus. Den Schlussgedanken „Du bist mir wichtig“ unterstrichen Schülerinnen der 9. Klasse (Philine Adis, Sabrina Geisel, Ana Martinovic, Verena Hiller und Anna Henig) mit ihren äußerst emotionalen selbstgeschriebenen Briefen, die sie über ein Mikrophon sehr authentisch vorlasen und Ember vom Sinn des Lebens überzeugten.

Die Texte verfassten die Schülerinnen der Klassen 6-8 über mehrere Monate hinweg gemeinsam. Dabei wirkten an der gesamten Stückentwicklung und bei den Aufführungen folgende Schülerinnen mit: 6a: Petra Krämer, Iva Grigic, Anne Zanker, Franca Haushofer, Viola Mager, Michelle Spät, Rouguaita Nguele Elo (Technik). 6b: Janina Strehle, Naya Burk, Lara Hofmann, Sina Rodi. 6c: Franziska Alber. 7a: Johanna Bilger, Laura Knörle, Marie Hummel, Sina Deutsch, Aylin Parama, Vivian Di Donna, Sophia Cannizzaro. 7b: Lea Kleber, Lara Bednar, Lena Rettich, Anna-Maria Burkhard (Licht). 8a: Lea Mehlfeldt (Regieassistentin). Über die Musikauswahl machte sich insbesondere Lea Kleber Gedanken. Federführend wirkte Lea Mehlfeldt in der Gesamtkonzeption mit.

Im Anschluss an die Aufführung kamen wir bei Gebäck, Pizza, Pizzaschnecken, Kuchen und belegten Brötchen zusammen und tauschten uns über das Stück aus. Das Lob unseres Schulleiters hat uns besonders gefreut. Herr Dr. Hanstein sagte, dass die Aufführung „bereits jetzt zu den Highlights von St. Hildegard in diesem Schuljahr“ zähle. Auch danken wir den vielen Helferinnen und Helfern, wie Frau Gröh, Frau Rössler, Herrn Jucker, Herrn Dr. Hanstein und dem gesamten Lehrerkollegium für ihre tatkräftige Unterstützung.

Worum es wohl im nächsten Stück gehen wird? Man darf gespannt sein…

Es grüßt die Theater-AG der St. Hildegard Realschule.

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29.07.2015; 21:26:52 Uhr - Dieser Artikel wurde bereits 4641 mal angesehen.