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Natur-AG Oktober 2015 Thema Wald

Geheimnis Wald: Von Bäumen, Wurzeln und Tieren Achtsamkeit und Wahrnehmung in der Natur

Natur-AG Oktober am Freitag, den 16. Oktober 2015

 

Eine lustige, bunte Gruppe war es, die sich zur ersten Natur-AG dieses Schuljahres zusammenfand. Leider machte uns das Wetter einen kleinen Strich durch die Rechnung und nur wenige Schülerinnen waren der regnerischen und kalten Witterung entsprechend angezogen.

Deshalb bibberten wir alle schon auf dem Weg zur "eigentlichen" Natur-AG. Auch Klagen über Hunger waren zu hören. Doch als wir dann in der warmen Straßenbahn Richtung Friedrichsau saßen und unser Vesper verzehren konnten, war die gute Laune bei den meisten schon wieder hergestellt. So konnte unsere erste Natur-AG im Schuljahr 2015/16 beginnen:

 

Die Straßenbahnfahrt war schnell zu Ende und als wir ausstiegen, mussten wir enttäuscht feststellen, dass sich das Wetter immer noch nicht gebessert hatte (wie auch den ganzen Nachmittag über nicht). Trotzdem starteten wir motiviert in die erste Aufgabe des Tages, die uns Herr Herre stellte: Wir sollten unseren persönlichen Ruheort finden, ihn auf uns wirken lassen und schließlich eine Geräusche-Karte zeichnen. Darauf hielten wir fest, welche Geräusche wir um uns herum wahrnahmen und aus welcher Richtung diese stammten. Leider kam uns aber schon bald der Regen in die Quere, welcher unsere Blätter durchweichte und so manche Stifte schreibunfähig machte.

Während wir den Geräuschen der Natur lauschten, bereitete Herr Herre schon die nächste Aufgabe vor: Er markierte einige Bäume in einem bestimmten Umkreis, welche wir dann in Zweier-Teams finden und benennen sollten. Unter diesen Bäumen lagen außerdem Früchte und Blätter anderer Bäume, die wir ebenfalls erkennen sollten. Aus der Aufgabe machten wir einen kleinen Wettbewerb, aus dem jedoch keine Verlierer hervorgingen. 

Als wir fertig waren, berichtete uns Herr Herre von den neuesten Erkenntnissen der Naturforschung und damit zusammenhängend vom "Biophilia"-Effekt. Dieser beweist zum Beispiel, dass Bäume, wie andere Lebewesen auch, miteinander kommunizieren können. 

Geplättet von dieser Information versuchten wir dennoch, unsere Konzentration beim "Steine-Memory" aufrechtzuerhalten, bei welchem unsere Merkfähigkeit gefragt war.

Auch bei den letzten beiden Spielen dieses Nachmittags, dem "Eichelhäher"- und dem "Stock"-Spiel, waren wir nochmal gefordert. Das erste Spiel bestand darin, äußere Reize, vor allem Geräusche, auch mit verbundenen Augen wahrzunehmen. Das gelang uns wider Erwarten recht gut. Ganz im Gegensatz zum nächsten Spiel, bei dem wir kläglich versagten. Wir scheiterten bei dem Versuch, koordiniert Stöcke im Kreis "herumfallen" zu lassen (eigentlich sollten sie ja nur weitergegeben werden!).

Nach diesem lustigen Spiel war auch leider schon das Ende der ersten Natur-AG erreicht. Wir waren alle, dank des anhaltenden Regens, nass und durchgefroren, weswegen wir schließlich doch froh waren, als die Straßenbahn kam und wir wieder in Richtung Schule aufbrechen konnten. Trotzdem hatten wir wie immer einen tollen Nachmittag zusammen in der Natur und freuen uns schon auf die nächste AG.

 

Leonie Marzel (9b), Carina Borcherding (9a)

Natur