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Gerichtsbesuch am 14.Februar 2017

Am Dienstag, den 14. Februar besuchten wir, die Klasse 9a des Gymnasiums St. Hildegard zusammen mit unserer Gemeinschaftskunde-Lehrerin Frau Walz-Bihler, zwei Gerichtsverhandlungen.

In der ersten Verhandlung ging es um Betrug. Ein Unternehmer wurde von seinem ehemaligen Steuerberater angeklagt, da dieser Zahlungen zurückgezogen hätte, so der Kläger und Zeuge. Wie sich herausstellte, entsprach dies auch der Wahrheit. Jedoch handelt es sich hierbei nicht um einen Betrug, da, wie der Richter argumentierte, Betrug eine Täuschung voraussetze und diese sei hier nicht vorhanden. Daher sei diese Angelegenheit eine reine Zivilstreitigkeit und gehöre laut dem Richter auch nicht zur Strafgerichtsbarkeit.

Danach besuchten wir noch eine weitere Verhandlung, die bereits seit dem frühen Vormittag andauerte. Bei dieser handelte es sich um das Vergehen. Vergewaltigung. Wir hörten allerdings nur noch die Urteilsverkündigung. Der Angeklagte wurde in einem Punkt freigesprochen, in einem anderen zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt. Weinend nahm er das Urteil entgegen.

Einen genauen Bericht über dieses Verbrechen fanden wir am nächsten Tag auch in der Südwest-Presse. Allgemein war es ein sehr interessanter Nachmittag, der uns in Erinnerung bleiben wird.

Katharina Acker, 9a

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