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Bericht der Natur-AG vom April 2017

Im April beschäftigten wir, die Natur-AG, uns mit einem der „großen Drei“, dem Wolf. Wir erfuhren viel Interessantes über seine Biologie und Verständigungsweise und informierten uns zudem über die aktuelle Wolfssituation in Deutschland. Nachdem der Wolf hierzulande zeitweise sogar ausgerottet war, leben inzwischen wieder um die 70 Wolfsfamilien in unserer Bundesrepublik. Die Zahl wird auch jedes Jahr weiter ansteigen, prognostizieren Wolfsforscher – und das ist gut so. Denn Wölfe gehören wie alle anderen Tiere zum Kreislauf des natürlichen Lebens dazu. Im Ökosystem Wald beispielsweise sorgen sie für eine bessere Ausgewogenheit zwischen den einzelnen Populationen und tragen auf diese Weise langfristig zu einer (Gesund-)Erhaltung dieses einzigartigen Lebensraumes bei. Dennoch fürchten viele Menschen den Wolf. Sie haben Angst, von diesem Raubtier angefallen zu werden oder zum Beispiel ihre Schafherden zurch Wolfsbiss zu verrlieren – und damit ihre Existenz. Wir Natur-AG-Schülerinnen wissen jetzt jedoch, dass viele dieser Ängste auf Vorurteilen basieren. Durch einen lehrreichen Film, den uns Herr Herre zeigte, erkannten wir, dass es mittlerweile vielfältige Möglichkeiten gibt, als Schäfer seine Schafe vor dem Wolf zu schützen.

Und mal ehrlich; eigentlich hat der Wolf viel mehr Respekt vor uns Menschen als wir vor ihm. Es ist also sehr unwahrscheinlich, bei einem Waldspaziergang überhaupt jemals einem Wolf zu begegnen, denn er ist sehr scheu und hält sich meist versteckt.

Und wer nun immer noch Angst vor Wölfen hat, der wisse: Es ist viel wahrscheinlicher, an einem Kugelschreiber zu ersticken als von einem Wolf getötet zu werden.

Carina Borcherding, Klasse 10a

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