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„Schönheit und Essstörungen“ - ein Projekt regt zum Nachdenken an

Junge Menschen zeigen immer häufiger Symptome eines problematischen Essverhaltens – dies ist ein Thema, bei dem es gilt, sich auch in der Schule damit zu beschäftigen. An St. Hildegard wurde diese Thematik vor kurzem intensiv bearbeitet.

In Zusammenarbeit mit der Krankenkasse BKK gab es zunächst Workshops für Multiplikatoren, die sich mit der praktischen Umsetzung verschiedenen Materials für den Unterricht auseinandersetzten.

Anschließend fand eine berührende und zum Nachdenken anregende Konzertlesung für die siebten Klassen statt, die im Nachklang zahlreiche Gespräche beförderte. Jana Crämer, die die persönliche Geschichte ihrer Essstörung im Roman „Das Mädchen aus der ersten Reihe“ aufgeschrieben hat, erzählte von ihren Erfahrungen und wurde von dem Musiker David Müller („Batomae“) und dessen Brüdern musikalisch auf der Bühne unterstützt.

In weiteren Workshops diskutierte man an St. Hildegard dann im Unterricht über die entsprechenden Themen, es gab gestalterische Umsetzungen zum Thema „Schönheitsbild in den Medien“ und vieles mehr. Die Fächer Biologie, Religion, Sport und Psychologie nehmen den Themenbereich auf und unterstützen sich gegenseitig. Um das Bewusstsein für das Thema „Bauchgefühl“ weiter zu stärken, werden sich alle siebten Klassen auch in den folgenden Jahren dem Thema „Schönheit und Essstörungen“ widmen.

Wir danken besonders Frau Beate Herre, die dieses Projekt federführend leitet.

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21.11.2017; 12:01:20 Uhr - Dieser Artikel wurde bereits 622 mal angesehen.