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„Smartphone tötet mehr Menschen als Alkohol“ - Schulsanis auf Fortbildung

Bei einer Info-Veranstaltung/Fortbildung am 24.10.2017 für  Schulsanis von vier Ulmer Schulen sprach Prof. Claus-Martin Muth, leitender Notarzt an der Universitätsklinik Ulm, über die Gefahren der Benutzung von Handys am Steuer. „Wenn man mit 50 Stundenkilometern unterwegs ist und nur eine Sekunde aufs Handy schaut, fährt man 14 Meter blind“, verdeutlichte er die Gefahr.

Franziska Funk, Schulsanitäterin am St.-Hildegard-Gymnasium, berichtet: „Prof. Muth informierte zunächst über die Gefahren, die durch das Benutzen von Smartphones am Steuer entstehen. Außerdem berichtete er anschaulich, wie Übungen der Feuerwehr und des Rettungsdienstes ablaufen, zum Beispiel welchen Aufwand es bedeutet einen verunfallten Menschen aus einem Auto zu befreien. Am Schluss war Prof. Muth offen für unsere Fragen. Es war ein sehr interessanter und informativer Nachmittag.

Die Jugendlichen waren sich nach dem Vortrag einig: Wer als Fahrer das Smartphone nutzt, müsste viel schärfer bestraft werden als bisher.

Außerdem bedauerte Prof. Muth, dass -wie die Zahlen zeigen - in Ulm erschreckend wenig Menschen bereit oder in der Lage seien bei einem Notfall wie einem Herzstillstand zu helfen. Umso wichtiger sei es nach Jovin Bürchner vom DRK-Landesverband, das Programm „Löwen-retten-Leben“ weiter voranzutreiben, das bereits an Schulen über eine vereinfachte Laienanimation infomiert.

B. Weiß, F. Funk

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http://drk-ulm.de/ueber-uns/presse/newsdetails/archiv/2017/november/17/meldung/106-neues-bergwacht-fahrzeug-doppelte-freude-kopie-1.html

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02.02.2018; 08:25:15 Uhr - Dieser Artikel wurde bereits 492 mal angesehen.