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Exkursion im Wald

grüklassenzimmer7Am Freitag, den 13.10.2017, machte sich die Klasse 5b mit Frau Rippert, ihrer Klassenlehrerin, und Frau Veit, der BNT-Lehrerin, auf zum Botanischen Garten, um bei einer Exkursion „kleines Leben“ im Wald zu entdecken. Alle trafen sich um 7.45 Uhr im Klassenzimmer. Als es dann soweit war, machten sich alle gespannt und manche auch sehr aufgeregt auf den Weg zum Ehinger Tor, denn es war der erste Ausflug in der neuen Klassengemeinschaft und einige hatten auch noch nie eine Exkursion gemacht und wussten deshalb nicht, was auf sie zukommen wird.

Als der Stadtbus ankam, quetschten sich die Mädchen und die Lehrerinnen hinein. Im Bus war es sehr eng und stickig. Am Botanischen Garten angekommen, machten wir erstmal eine Vesperpause. Es war dort sehr schön, denn es gab viele Bäume, Blumenund Heilkräuter. Die freie Zeit nutzten viele aus der Klasse, um „Königsfrei“ zu spielen oder die schöne Umgebung zu fotografieren.  Dann wurdenwir sehr nett von der Biologiestudentin „Annika“ begrüßt. Mit ihr sind wir dann zum „Grünen Klassenzimmer“ gelaufen. Das Klassenzimmer gleicht einer offenen Hütte mit Glaswänden. Es heißt so, weil es sich mitten im Wald, also in der grünen Natur befindet. Es ist umgeben von Bäumen, Tieren und Blumen. In der „Hütte“ befanden sich etliche Käscher, Lupen, Tische, drehbare Stühle und eine Tafel. Jeder suchte sich einen Platz aus und dann erzählte uns die Studentin etwas über den Wald und die darin lebenden Tiere. Danach gab sie uns eine Anleitung, wie wir kleine Tiere mithilfe von Filmdöschen fangen sollten. Nur Schnecken sollten wir nicht sammeln, weil die das Döschen verschleimen. Jetzt ging es los. Wir durften in Teams im Wald Kleinstlebewesen suchen und sie dann in den Filmdöschen sammeln. Wir haben zum Beispiel Tausendfüßler, Schnecken, Käfer, Schnurfüßler, Ameisen und Spinnen gesammelt. Aber immer nur ein Tier pro Gefäß! Die meisten waren sehr mutig, doch für einige war das schon ein bisschen eklig. Erst haben ein paar geschrieben, dann immer mehr! Vor allem als wir eine riesige „Monsterspinne“ aufgestöbert haben, die dann auch noch die Verfolgung aufnahm. Da haben wir die Beine in die Hand genommen und sind laut schreiend geflohen. Der Klügerer gibt schließlich nach!

Als wir genügend Tiere gesammelt hatten, wurden sie nach Arten sortiert. Wir haben sie dann vorsichtig in Standlupen umgefüllt und sie beobachtet. Bei einer dieser Umfüllaktionen ist eine Spinne entflohen und war nicht mehr auffindbar. Zum Glück haben das nicht viele Mädchen mitbekommen und so arbeiteten die meisten ruhig und konzentriert weiter.Ein Käfer war weniger flink, er krabbelte zwar aus der Lupe heraus, konnte aber mit vereinten Kräften an der Flucht gehindert werden. Hanna zählte nach, ob ein Tausendfüßler wirklich 1000 Beine hat. Sie kam zu dem Ergebnis: „Das hat er nicht.“ Mithilfe der Studentin haben wir die Tiere dann in Arten und Unterarten eingeteilt und ihre Merkmale bestimmt. Jede Schülerin durfte sich danach ein Tier aussuchen, dass sie gemalt hat. Es kamen tolle Bilder zustande. Alle Tiere wurden nach den Untersuchungen und dem Modellsitzen wieder im Wald freigelassen. Sie konnten sich dort von den Strapazen erholen.

Danach mussten wir leider schon wieder gehen. Der Vormittag war viel zu schnell vorbeigegangen. Es hat allen sehr viel Spaß gemacht, auch wenn einige hartnäckig von gruseligen Schnaken verfolgt wurden! Wir packten unsere Sachen und liefen den Weg zurück zur Bushaltestelle. Zum Glück kamen alle noch im übervollen Stadtbus unter. Am Ehinger Tor verabschiedeten wir uns voneinander und starteten in ein sonniges Wochenende. Alle waren sich einig, das war ein schöner Ausflug!

Verfasst von den Schreibfeen der 5b

 

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29.09.2018; 17:00:04 Uhr - Dieser Artikel wurde bereits 641 mal angesehen.