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Ungarnaustausch 2011 - Fahrt nach Hódmezövásárhely

 

Mittwoch, 12.10.2011, Ulm Hauptbahnhof

Tag 1: Hinfahrt

5.15 Uhr am Morgen. 24 Schülerinnen, Fr. Mundi und Fr. Schubach standen in der Eingangshalle und warteten. Da erschien auf der Anzeigetafel, dass unser Zug 25 Minuten Verspätung hat. Deshalb wollten wir einen früheren Zug nach München nehmen, damit wir unseren Anschlusszug noch bekommen. Leider machte Jana uns einen Strich durch die Rechnung. Sie erschien erst kurz nachdem der Zug abgefahren war, sodass wir unseren Anschluss ganz knapp verpassten. So kamen wir zu zwei Stunden Aufenthalt in München. Endlich kam unser Zug und wir richteten uns auf 8 Stunden Fahrt nach Budapest ein.

Dort angekommen, stellten wir fest, dass es nicht praktisch ist nach Ungarn zu fahren, wenn keiner Ungarisch spricht. Daher brauchte Fr. Mundi 1,5 Stunden um unsere Fahrkarten für den nächsten Tag zu kaufen. Als auch das geschafft war, brachen wir auf zu unserer 2 km langen Wanderung in unser Hostel.

Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, gingen wir Essen. Dann überedeten uns unsere Lehrerinnen noch zu einem kleinen Nachtspaziergang zur Donau. Als wir schließlich müde und kaputt in unseren Zimmern ankamen, war es schon 22.30 Uhr.

 

Tag 2: Weiterfahrt nach Hódmezövásárhely

 

Unser erstes Frühstück im fremden Land: keine Butter, keine Marmelade, stattdessen Essiggurken und Wurst. Trotzdem verhungerten wir nicht.

Nachdem unsere Koffer gepackt waren, machten wir uns auf den Weg zur Stadtführung, die von Fr. Mundi mithilfe eines Reiseführers geleitet wurde. Wir besichtigten die Burg und hatten danach noch Freizeit. Leider ging diese Zeit viel zu schnell vorbei und schon mussten wir zurück zum Hostel, unsere Koffer holen und sie wieder 2 km zum Bahnhof ziehen. Im Zug nach Szeged gab es dann erst einmal Chaos, weil wir keine Plätze reseviert hatten und uns deshalb über den ganzen Zug verteilen mussten. In Szeged angekommen, hatten wir zuerst Hektik, da wir nur wenige Minuten zum Umsteigen hatten. Es stellte sich heraus, dass diese Hektik völlig unnötig war, da unser Zug nach Hódmezövásárhely einfach nicht losfahren wollte. Aufgrund der etwas älteren Technik des Zuges (und dem ganzem Bahnhof), witzelten manche von uns, dass man erst noch die Pferde vorspannen müsse. Als der Zug dann doch noch (ohne Pferde?) losfuhr, brach unter den Schülerinnen Jubelgeschrei aus. Um 20.00 Uhr, eine Stunde später als geplant, kamen wir an und unsere Gastfamilien warteten schon auf uns. Dort trennten sich dann unsere Wege bis zum nächsten Tag.

Tag 3: Ausflug nach Szeged

Nach der ersten Nacht in unseren Gastfamilien trafen wir uns am Morgen vor der Schule der Ungarn. Mit dem Bus ging es nach Szeged, wo wir wieder eine Stadtführung durch eine ungarische Deutsch-Lehrerin hatten. Am Mittag gingen wir dann alle in ein Restaurant (o.ä.). Nachdem schon alle mit dem Essen fertig waren, gab es eine kleine große Überraschung für die deutschen Schülerinnen. Herr Jucker war da!!!!!

Danach machten wir zusammen mit unseren Austauschpartnern Szeged unsicher, bis es um 15.15 Uhr mit dem Bus zurück nach Hodmezöirgendwas ging.

Den Abend verbrachten wir dann mit unseren Familien.

Tag 4, Tag 5: Wochenende

Das Wochenende verbrachten wir mit unseren Familien und hatten keine festen Treffen als ganze Gruppe. An Tag 4, am Samstag, hatte Hr. Jucker Geburtstag.

Tag 6: Ausflug in die Puszta

Am frühen Morgen trafen sich etwa 40 Austauschschüler an der Schule. Von dort aus fuhren wir mit einer Kutsche auf einen Hof. Von dort aus ging es dann weiter nach Mártély, in die Puszta. Nach einem langen „kurzen“ Spaziergang gab es Mittagessen. Es gab eine Suppe, die entfernt an Gulaschsuppe erinnerte.

Um 15.45 Uhr machten wir uns wieder auf den langen Weg zurück.

Den Abend verbrachten wir dann wieder mit unseren Familien.

 

Tag 7: Der Schultag

Wir durften uns aussuchen, in welche Klasse und Stunde wir gehen wollten. Am Tag davor hatten wir einen Stundenplan bekommen, auf dem alle deutsch- und englischsprachigen Stunden der Schule aufgelistet waren. Auf diesem Plan standen auch die Schulzeiten. An dieser Schule haben die Schüler zwischen jeder Stunde 25 Minuten Pause! Wir besuchten alle verschiedene Klassen und Stunden, deshalb können wir hier jetzt nichts genaues aufschreiben. Aber ein Erlebnis muss hier jetzt doch rein: Deutsch, 13.Klasse: Leonie spricht eine Ungarin an, natürlich auf Deutsch und bekommt diese Antwort: „Entschuldigung, ich spreche nur Englisch!“

Ab 12 Uhr hatten wir dann wieder Freizeit. Um 14 Uhr durften wir das Rathaus besichtigen und sogar auf den Rathausturm hinaufsteigen. Den letzten Abend verbrachten wir dann in unseren Familien.

Tag 8: Rückfahrt

Um 7.30 Uhr trafen wir uns am Bahnhof und machten noch ein Gruppenfoto. Als erstes hatten wir 30 Minuten ereignislose Zugfahrt nach Szeged vor uns. Und dann nocheinmal 2 Stunden Fahrt nach Budapest. In Budapest hatten wir dann die Wahl, zwischen 4 km zum anderen Bahnhof laufen oder mit der Metro dorthin fahren. Obwohl wir einmal umsteigen mussten verloren wir niemanden bei der Fahrt mit der Metro. ( Bis auf die Tatsache, dass ich beinahe meinen Koffer verloren hätte. Beim Aussteigen wurde mein Koffer zwischen den schließenden Türen eingequetscht, während ich draußen stand und daran zog. Glücklicherweise öffneten die Türen noch einmal kurz und ich konnte meinen Koffer rausziehen. Anm.d.Red. )

Uns standen wieder 8 Stunden Zugfahrt nach München bevor und wir richteten uns auf unseren Plätzen darauf ein. Ab München fuhren wir dann mit einem ICE nach Ulm.

Um 22.02 Uhr kamen wir dann nach 14 Stunden Zugfahrt endlich in Ulm an.

 

Ein Bericht von Juliane Hirsch und Nathalie Griesinger, 9c



14.11.2012; 16:33:07 Uhr - Dieser Artikel wurde bereits 1809 mal angesehen.