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St. Hildegard – Schülerinnen auf dem Katholikentag in Mannheim – ein kleiner Erlebnisbericht

„Einen neuen Aufbruch wagen“: So war der Katholikentag 2012 in Mannheim überschrieben.

 

Auch wir, der Reli-4-stündig-Kurs haben einen neuen Aufbruch gewagt, war es doch für die meisten der erste Besuch in Mannheim. Los ging’s an Christi Himmelfahrt (ja unserer Ausflug fand in den „Ferien“ statt, aber was tut man nicht alles für Reli 4-stündig) um 6 Uhr morgens. Die frühe Uhrzeit führte dazu, dass wir erst mal im Zug noch Schlaf nachholen mussten. Nachdem wir in Stuttgart umgestiegen waren, kamen wir gegen 9 Uhr in Mannheim an und schon stand der erste Programmpunkt an. Gerade konnten wir noch unser Gepäck ablegen, da waren wir schon auf dem zentralen Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt im Hof des Mannheimer Schlosses. Danach stand ein kleiner Erkundungsspaziergang an, der dazu führte, dass wir auf einem Kinderspielplatz bei strahlendem Sonnenschein unser Mittagessen einnahmen. Nach der Stärkung waren wir dann bereit, uns eine Synagoge anzusehen. Nun war jeder auf sich gestellt (wir sind ja alle schon groß) und wir durften uns das ansehen, was wir wollten. Das führte dazu, dass wir eine bunte Mischung von vielem hatten: ein angebliches Gospelkonzert, Diskussionen zum Afghanistan-Einsatz, zur Integrationspolitik, zur „neuen Gesundheitsreligion“, biblischen Impulsen und anderweitige Aufführungen… . Abends traf die Gruppe sich auf dem Andres Bourani Konzert wieder, wo wir alle mal wieder von Herrn Biegs Enthusiasmus überrascht wurden; der feierte nämlich mehr, als wir alle zusammen. Danach veranstalteten wir noch einen „Kneipenbummel“, bei dem wir uns zuerst jüdisches Liedgut und später dann live Rock/Pop-Musik anhörten. Gegen 1 Uhr früh waren wir in unserem Übernachtungsquartier – ein Klassenzimmer in einer Schule - angekommen und nach einigen kleineren Problemen mit selbst aufblasbaren Luftmatratzen schliefen wir friedlich ein. Unser Schlaf endete allerdings schon wieder um 6.30 Uhr, als Herrn Bieg beschloss uns zu wecken, damit wir um 8 Uhr beim Taizégebet sein könnten. Wir waren aber nicht so fit und so haben wir uns später einen Vortrag eines Taizébruders angehört. Vorher allerdings stand noch der Besuch der Mannheimer Moschee direkt neben der Jugendkirche auf dem Plan. Danach ging ein Großteil zum Vortrag von unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel („Chancen einer alternden Gesellschaft“), während die anderen sich ihren Programmpunkten widmeten. Dann ging‘s für einige weiter zum „Kirchlichen Survivaltrainig“ – einem Kabarett –, zum „Hut Basteln“, zum Abendgebet usw. (daran sieht man, wir hatten ein weit gefächertes Programm), wobei einige von uns leider manche Veranstaltungen zwecks Überfüllung nicht besuchen konnten. Abends trafen wir uns wieder zu einem Konzert, diesmal von den „Wise guys“, leider bei strömendem Regen. Weiter ging’s dann noch zum Sambatanzen, angeführt von Herrn Bieg. Zurück nach Hause fuhren wir dann um 22.30 Uhr. Die Rückfahrt wurde ausgiebig zum Schlafen bzw. Reden genutzt und als wir dann um 1 Uhr nachts in Ulm ankamen, waren wir froh, dass unser „neuer Aufbruch“ zu Ende war – wir waren schlicht alle etwas erschöpft. Alles in allem war der Besuch des Katholikentages – trotz Schlafmangels – ein voller Erfolg und wir können ihn, genauso wie Reli-4-stündig- nur allen weiter empfehlen. An dieser Stelle danken wir dann auch noch gleich Herrn Bieg für die letzten 2 Jahre und unseren tollen „Abschlussausflug“.

P.S. Wir haben bis heute nicht verstanden, was der rote Rucksack bedeuten soll.

 

Marie-Theres Dawid, JS 2



14.11.2012; 16:57:03 Uhr - Dieser Artikel wurde bereits 2110 mal angesehen.