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Stimmen zum Gesprächskonzert

gespräch1Am 22.09.2021 fand in St. Hildegard ein Gesprächskonzert für die JS 2 statt. Hier einige Stimmen unserer Schülerinnen:

Schlafende JS2 durch Kammermusik?

Wenn man klassische Musik und Jugendliche in einen Raum setzt, erwartet man, dass die eine Hälfte schläft und die andere auch.
Genau das Gegenteil bewies uns das Gesprächskonzert, welches wir, die JS2, mit Musiker/innen des diesjährigen Ponte Festivals Ulm in unserer Aula erleben durften.

Die gewohnte Distanz zwischen Musiker/innen und Publikum haben wir dabei überhaupt nicht verspürt. Dafür aber umso mehr die Leidenschaft des Quintetts an der Musik, sowohl durch ihr Spiel, als auch durch ihre geduldigen und ausführlichen Antworten auf unsere Fragen.

Ihr Spaß an dem Stück und ihrem bisher kurzweiligen Miteinander hat sich auch auf uns übertragen. Sehr beeindruckt hat uns ihre Gesprächsführung auf Augenhöhe, ihr unbestreitbares Talent in jungen Jahren, trotz falscher Alterseinschätzung unsererseits und ihre inspirierenden Worte.

Wir können jedem, der an Musik interessiert ist oder auch nicht, empfehlen, dem Ponte Kammermusikfestival Ulm und seinen Musiker/innen eine Chance zu geben, sich begeistern zu lassen!

Rebecca, Mia, Annika, Hannah, Valentina, Karolina

 

Klangvolle Abwechslung in St. Hildegard

Ein klassischer Klang durchzog am 22.09.2021 die Flure des St. Hildegard Gymnasiums, als fünf junge Musiker/innen im Alter von 20-31 ein Gesprächskonzert für die Jahrgangsstufe 2 gaben. Ein kleiner Teil des 14-köpfigen „Ponte“ Orchesters stellte ihr Programm der Kammermusik vor. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde von Seiten der Künstler/innen legten Sie mit ihrem Stück, dem Klavierquintett Nr. 2 in a-Moll op. 81, von A. Dvorak, los. Bereits nach den ersten Tönen machte sich eine Gänsehaut im ganzen Raum breit. Die Leichtigkeit, mit der die Musiker/innen selbst schwerste Stellen spielten, war beeindruckend. Jeder Ton hat gestimmt. Die Gruppe war eins mit sich und mit der Musik. Keine Sekunde konnte man ihrer Leidenschaft zweifeln. Größtenteils auswendig spielten sie das 14-minütige Stück. Dabei zogen sie das ca. 40-köpfige Publikum gefühlvoll in ihren Bann und verzauberten die Schülerinnen. Außer der Musik war es mucksmäuschenstill. Im Anschluss an das Vorspiel hatten die Schüler die Möglichkeit den Musiker/innen jegliche Fragen zu stellen. Dabei kamen dann Fakten zum Vorschein, wie dass die jüngste mit 3 Jahren begann ihr Instrument, die Violine, zu spielen oder auch, dass der Bratschist mit 31 Jahren bereits Professor an einer Universität in Brüssel ist. Der deutsche Cellist hat sogar für sein Musikstudium die Schule abgebrochen. Die Künstler/innen sind international von Neuseeland über Amerika bis hin zu Ulm vertreten und sammelten sich für das vom 23.-26.09.2021 in Ulm stattfindende „Kammermusikfestival Ulm 2021“ zusammen.
Egal welche Schülerin man fragte, jede einzelne war begeistert. Es ist auf jeden Fall eine Empfehlung wert, das komplette Konzert anzuhören.

Verena, Laura

 

Wenn Leidenschaft zum Beruf wird

Fünf junge Musiker von überall aus der Welt spielen vom 23. bis 26. September 2021 auf dem „Ponte Kammermusikfestival“ in Ulm. Wir, der Musikkurs der Jahrgangsstufe 2, hatten die große Ehre einen Ausschnitt des Klavierquintetts Nummer 2 von Antonin Dvorák zu hören. Ohne jegliche Vergütung brachten sie uns die Kunst und die Bedeutung der Musik näher. Durch spürbare Leidenschaft entstand eine harmonische Atmosphäre. Nach der atemberaubenden Darbietung hatten wir die Gelegenheit Fragen zu stellen und die Musiker, ebenso wie ihre Laufbahn, kennenzulernen. Dabei erfuhren wir, dass sie durch die verschiedensten Wege ihre Leidenschaft bereits in jungen Jahren entdeckt haben. Es war beeindruckend zu sehen, wie so viele junge Menschen in kurzer Zeit, extra für das Musikfestival, zu einem sehr guten Team zusammenfinden konnten. Alle Schülerinnen waren sehr beeindruckt und empfehlen einen Konzertbesuch.

Melanie, Inga, Annika

 

Musik - eine unverwechselbare Leidenschaft

Am 22.9.21 kamen die Künstler des Ponte Kammermusikfestivals an unsere Schule, um uns einen kleinen Vorgeschmack auf das Konzert zu geben. Darunter waren Emma Yoon an der Violine, Claire „das Küken der Gruppe“, ebenfalls an der Violine. Benjamin Beck vervollständigte das Stück mit seiner Viola und Florian Schmidt-Bartha reiste aus Rostock mit seinem Violoncello an. Außerdem begleitete Janis Pfeifer, welcher unser Sprechkonzert leitete,
die Gruppe auf dem Klavier.
Anders als auf normalen Konzerten war die Distanz vollständig aufgehoben und auch unter den Musikern war eine ausgelassene und humorvolle Stimmung zu spüren, obwohl sie sich kurz zuvor das erste Mal trafen. Für die englischsprachige Violine war es mit Sicherheit etwas schwieriger sich mit allen zu unterhalten,
doch eins ist sicher: Die Sprache der Musik ist eine, die jeder versteht.

Der ruhige Beginn des ersten Satzes und der immer wiederkehrende Wechsel von kraftvollen und ausdrucksstarken Passagen nahm jeden der Zuhörer mit in eine andere Welt. Die Leidenschaft der Künstler war kaum zu übersehen und mit jeder Note spürbar.

Für die Möglichkeit mit ihnen ein Gespräch zu führen sind wir jetzt noch dankbar, besonders wegen der offenen Art und der bewegenden Geschichten. So eine Hingabe zur Musik war für jeden von uns unvorstellbar. Nicht nur die Musik war mitreißend, sondern die Menschen, die dahinterstecken und mit den Jahren eine immer stärkere Bindung, gar Liebe, zur Musik entwickelt haben.

Vielen Dank!! Eure JS2
Celina und Martina

 

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Foto: VANS



25.09.2021; 08:07:12 Uhr - Dieser Artikel wurde bereits 1403 mal angesehen.