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72-Stunden-Aktion


Vom 13.-16.06.2013 waren ca. 40 Mädchen aus den Klassen 9-11 (JS1) innerhalb der 72 Stunden -Aktion des BDKJ Uns schickt der Himmel im Tannenhof in Wiblingen zu Gange.

Unser Projekt war sehr breit angelegt. Aufgabe war, innerhalb des Internationalen Integrativen Fußballturniers (IIFT) die Mädchenmannschaft des Clubs Körperbehinderter und ihrer Freunde mit Spielerinnen aus den eigenen Reihen zu ergänzen. Dann galt es, ein Straßencafé einzurichten und den Verkauf zu organisieren, eine Wellnessoase mit Cocktailbar einzurichten und im Holzofen Pizza zu backen. Da war Verantwortung, Zuverlässigkeit, Phantasie und Einsatz gefragt. Donnerstag und Freitag morgen wurde geplant und organisiert. 40 Kuchen wurden selbst gebacken und angeliefert, Zelte, Decken, Kissen, Kaffeemaschinen, Holz, Säfte, Milch von zu Hause mitgebracht, Fruchtspieße zubereitet, Fußballschuhe und Dress zusammengeliehen, Freunde und Freundinnen zur Unterstützung mitgebracht, Eltern eingespannt. Aus dem Kollegium verwöhnten uns Frau Walz-Bihler, Frau Vogt und Frau Heseler mit Nahrhaftem und aufmunternd-bewundernden Worten.  Alles, was wir nicht selbst (in den Mengen) vorrätig hatten, versuchten wir über Sponsoren abzudecken, was uns dank spezieller Überredungskünste einzelner Mädchen gut gelang. So kamen wir extrem günstig an Säfte, Milch, Tische und Stühle, Kaffee, Obst, Eis,... Sponsoren? REWE-Filialen in Donaustetten und Wiblingen, molfenter-Getränkemarkt, Seeberger, V.I.S.O.P. Dieter Nottensteiner (Kuchenkühlschrank). Die Zusammenarbeit mit den Menschen, die im Tannenhof leben und arbeiten klappte wunderbar, unsere Mädels wuchsen täglich ein Stück mehr über sich hinaus und fühlten sich immer heimischer. Es kam sogar zu spontanen Tanzeinlagen auf dem Spielfeld, Fanplakate wurden noch rasch entworfen. Alle packten an und mit Improvisation und Kreativität hatten wir Erfolg. So sehr, dass wir im Verlauf der Siegerehrung am Sonntag den begehrten Walter- Vollweiler-Pokal für Verständnis und Toleranz verliehen bekamen! Verbunden mit einem Preisgeld über 200 EUR, das wir nach Absprache mit dem katholischen Jugendreferat selbstverständlich spenden. Am liebsten an eine dem Tannenhof ähnliche Einrichtung- vielleicht findet sich eine, die aktuell durch das Hochwasser finanzielle Unterstützung gut brauchen könnte...
Wir haben viel geschafft , einige täglich über 14 Stunden, sind als Team schnell zusammengewachsen, haben viel Lob und Anerkennung erhalten. Nach 3 Tagen sind wir alle stolz: auf uns selbst, auf uns als Team. Wir haben geholfen und uns damit selbst etwas Gutes getan. Und nicht zuletzt bewiesen: Yes, Girls Can!!

K. Ruder-Engels

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23.06.2013; 13:52:58 Uhr - Dieser Artikel wurde bereits 3879 mal angesehen.