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Schullandheimaufenthalt der Klasse 8a in Lindau

Ein Erlebnisbericht

Tag 1

Am 23.09.2013 sind wir endlich nach Lindau ins Schullandheim gestartet. Nach dem Verstauen der Koffer ging es los. Die Busfahrt dauerte ca. zwei Stunden. Bei der Ankunft In der Jugendherberge wurden uns von einer jungen Dame an der Rezeption die Hausregeln erklärt. Wir bekamen unsere Zimmerschlüssel und durften gleich unsere Zimmer beziehen. Ich teilte mir mit Pauline, Jackie, Katharina Naemi und Sofia das Zimmer. Nach einer kurzen Erholungspause ging es auf zu einer Insel-Rallye durch Lindau, die ca. vier Stunden dauerte. Nachdem wir alle Aufgaben erledigt hatten, durften wir zurück in die Jugendherberge. Um 18.15 Uhr gab es endlich Abendessen. Danach hatten wir Zeit zur freien Verfügung und es bestand die Möglichkeit zum Shoppen im gegenüber liegende Einkaufszentrum. Wir durften bis 21.00 Uhr außer Haus bleiben und Bettruhe war ab 22.00 Uhr.

Tag 2

Am nächsten Morgen gab es ab 7.00 Uhr Frühstück und ab 8.00 Uhr mussten wir startklar sein für unser neues Ziel. Mit dem Zug fuhren wir nach Bregenz. Dort brachte uns eine Gondel auf den Pfänder zum Geo-Caching. Oben angekommen erklärten uns zwei Geo-Caching-Führer, wie alles funktioniert. Ausgerüstet mit GPS-Geräten und Batterien ging es dann auch schon los. Wir mussten verschiedene Hindernisse bewältigen, um Puzzleteile zu bekommen, die uns später den Weg zum Ziel zeigten. Der Schatz waren dann Gummibärchen. Das Caching war früher fertig als geplant und wir hatten noch eine halbe Stunde zur freien Verfügung. Pauline und ich verloren das Zeitgefühl und kamen zu spät zur Bergbahn. Da diese schon überfüllt war, durften wir beiden nicht mehr mitfahren und mussten auf die nächste Bahn warten. Winkend begrüßte uns die Klasse, als die Gondel im Tal eintraf und Frau Rupp teilte uns mit, dass wir dafür einen schönen Bericht über den Schullandheimaufenthalt schreiben dürften. Zurück ging es dann mit der Fähre von Bregenz nach Lindau. In Lindau hatten wir dann wieder eine Stunde Zeit zur freien Verfügung und trafen uns dann zum Tretbootfahren vor einem Casino. In Fünfer-Gruppen bestiegen wir die Tretboote und fuhren los. Wir hatten sehr viel Spaß auf dem See! Eine Stunde später kamen wir ziemlich nass wieder am Ufer an und liefen dann zurück in die Herberge zum Abendessen. Danach hatten wir wieder Zeit zur freien Verfügung.

Tag 3

Zeitig ging es wieder los ins INATURA-Museum nach Dornbirn. Wir Mädels wurden in zwei Gruppen eingeteilt und gingen zur Führung. Wir durften verschiedene Sachen ausprobieren und die Mädels, die es sich zutrauten, hielten eine Albino-Schlange auf dem Arm. Mit dem Zug ging es dann zurück nach Lindau und wir hatten da noch Zeit zum shoppen. Am Abend fand der „Bunte Abend“ statt. Jedes Zimmer sollte sich dafür ein lustiges Spiel für die ganze Klasse vorbereiten. Unser Zimmer hat sich das Spiel „Brezel schnappen“ ausgedacht.

Tag 4

Heute durften wir ausschlafen, da wir ins Schwimmbad gingen, das erst um 14.00 Uhr öffnete. Mit Jogginghose und Badesachen ging es dann los. Wir hatten Spaß und rutschten sehr oft in Gruppen, obwohl der Bademeister uns darauf hingewiesen hatte, dass das verboten sei. Das war so lange lustig, bis es ein Rutschverbot gab. Kurz darauf gingen wir eh zurück zur Jugendherberge. Wie die Tage davor gab es um 18.15 Uhr Abendessen und danach wurden wir von einem älteren Mann zur Nachterlebnisaktion „Night Line“ abgeholt. Es ging dann mit dem Bus in einen grusligen Wald. Es wurden kurz die Verhaltensregeln erklärt und dann bekamen wir Augenbinden um. Wie in einer Polonäse stapften wir durch den stockdunklen Wald, bis zu einer Station, von der aus wir uns völlig blind immer paarweise an einem Seil entlang durch den Wald tasten sollten. Bei der letzten und gruseligsten Station ging es darum, paarweise oder auch alleine durch den Wald zu laufen. Wir konnten uns dabei nur an kleinen, ziemlich weit voneinander entfernten Teelichtern, die auf dem Boden standen und uns den Weg zeigten, orientieren. Danach durften wir unser Feedback an die Führer der „Night Line“ abgeben und dann ging es nach Hause in die Herberge. In der Herberge angekommen, packten wir schon mal unsere Sachen zusammen, damit wir am nächsten Morgen nicht so viel Stress hatten.

Tag 5

Nach dem Frühstück räumten wir die Zimmer und fingen an, die Koffer in den Bus zu laden. Da wir unseren Zimmerschlüssel nicht mehr gefunden haben, mussten wir auch noch 30 Euro bezahlen. Als alle Sachen im Bus verstaut waren, ging es dann leider wieder zurück nach Ulm in die Schule. Unser neuer Direktor erwartete uns schon mit einer kleinen Überraschung: Jede von uns bekam eine kleine Schokoladentafel. Wir verabschiedeten uns voneinander und gingen ins wohlverdiente Wochenende. Es war eine sehr schöne und unvergessliche Woche und ich hoffe, dass wir so etwas wieder einmal machen!

Jennifer Beck (Klasse 8Ra)



19.11.2013; 18:17:57 Uhr - Dieser Artikel wurde bereits 2446 mal angesehen.