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KZ Dachau – Eine Studienfahrt, die schockierte

Dachau

„Uns war bewusst, dass Konzentrationslager nichts Gutes waren, trotzdem waren wir fassungslos, mit welchen Mitteln vorgegangen wurde und wie es den Menschen dort erging.“

Am 12.11.2014 fuhren alle 10. Klassen der Realschule nach Dachau. Nach zweistündiger Fahrt war die Laune noch relativ heiter, doch als wir mit unserer Referentin kurz vor dem Tor des KZ standen, änderte sich unsere Stimmung schlagartig. Wir konnten die Angst und Verzweiflung der Häftlinge förmlich spüren. Auch auf dem Appellplatz ließ uns dieses Gefühl nicht los. Aufgrund der zwei Wachtürme kamen wir uns unwohl und beobachtet vor.

Wir waren erstaunt, dass nur die Minderheit der Häftlinge Juden waren und dass vor allem politische Gegner Hitlers hier inhaftiert waren.

Unsere Referentin erklärte und zeigte uns einiges wie z.B. die Schlafräume der Häftlinge, das Museum oder die Gaskammer, was besonders schockierend war.

Am Ende wurde uns ein Film gezeigt, der nochmal Alles verdeutlichte.

Als wir gegen 14 Uhr mit dem Bus wieder Richtung Ulm fuhren, war unsere Laune dementsprechend nachdenklich und alle Schülerinnen waren entsetzt über die Tatsache, dass so etwas Schreckliches überhaupt einmal passieren konnte ist und zu welchen Dingen Menschen fähig sind.

Loana und Juliana, 10b

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01.02.2014; 18:26:18 Uhr - Dieser Artikel wurde bereits 2425 mal angesehen.