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Adventsbesinnung am 6.12.: Nikolaus bedeutet mehr, als einfach nur Geschenke zu bekommen

Am Nikolaustag trafen sich viele Schülerinnen ab der Klassenstufe 8 und ihre Lehrerinnen und Lehrer, um einen Moment zur Ruhe zu kommen und eine Zeit der Besinnung zu erleben.                                                                                                                             
Gestaltet wurde der Impuls, der sich in die Reihe der „Adventsbesinnungen“ unserer Schule einfügt, von Jugendseelsorgerin Birgit Brunnquell.

Sie machte uns darauf aufmerksam, dass man in der Vorweihnachtszeit oft nur „von einer Besinnung zur nächsten rennt“ und dass die Adventszeit eben nicht nur ruhig ist, was alle sehr gut nachvollziehen können, da eben auch viele Klassenarbeiten geschrieben werden.                       
Birgit Brunnquell erzählte uns die Geschichte von Bischof Nikolaus und dass es heute noch Nachfolger von ihm gibt, Menschen, die heimlich Geschenke verteilen oder ganzen Institutionen unerkannt große Summen an Geld spenden.                                                                                                             
Diese Menschen, die unsere Bewunderung verdient haben, handelten wie der Heilige Nikolaus, erlangten aber keinen Ruhm, da sie im Verborgenen handelten.                                                        
Außerdem sei im Verborgenen zu schenken eine Möglichkeit, „peinlichen Begegnungen“ aus dem Weg zu gehen, meinte Birgit Brunnquell.                                                                                       
Zum Ende der Adventsbesinnung bat sie uns, dass wir mehr auf andere zugehen und ihnen helfen, gerade in der Vorweihnachtszeit.                                                                                                
Und zum Schluss gab es dann auch noch Geschenke, nämlich einen „echten“ Nikolaus aus Schokolade, mit Bischofsmitra und Bischofsstab.                                                                                  
Leider reichte es nicht für alle, da - eigentlich ja positiv - so viele da waren.                                                     
Mit einer Aufforderung geht dann die Adventsbesinnung schließlich zu Ende: Diejenigen, die einen Nikolaus bekommen haben, sollten ihn am Nikolaustag einem Menschen schenken, der es ihrer Meinung nach verdient hat und ihm so eine vorweihnachtliche Freude bereiten.      

Emma Lu Befurt, Klasse 10c

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07.01.2018; 09:21:41 Uhr - Dieser Artikel wurde bereits 583 mal angesehen.