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Blendende Zukunftsaussichten für Realschulabsolventinnen

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Während der Projektinsel vom 13.11. – 15.11.2017 stellten verschiedene Ulmer Firmen ihre Ausbildungsberufe den Neuntklässlerinnen vor. Ein Trend wurde dabei ganz deutlich: Die Wirtschaft sucht gut qualifizierte Nicht-Akademikerinnen! Eine solide Ausbildung, gepaart mit guter Weiterbildung bietet die besten Chancen auf dem Arbeitsmarkt. 

Gleich zu Wochenbeginn stellte sich den Schülerinnen die Firma Teva (Ratiopharm) als großer Arbeitgeber in der Region vor. Teva ist vor allem auf der Suche nach Chemielaboranten und Pharmakanten.

Unser Bildungspartner die Firma Wieland präsentierte verschiedene technische Berufe und betonte, dass es wichtig sei, sich einen Ausbildungsbetrieb auszusuchen, der auf eine ganzheitliche Bildung achtet. Zusatzseminare, Teambildung, eine Junioren Firma, Sport und Weiterbildungsmöglichkeiten machen eine qualitativ hochwertige Ausbildung mit aus. Solch eine umfassende Ausbildung bietet auch unser Bildungspartner die Traditionsfirma Seeberger an. Hier stehen vor allem die kaufmännischen Berufe im Vordergrund wie z.B. Kauffrau im Groß- und Einzelhandel, Kauffrau für Lagerlogistik oder Industriekauffrau.

Die Barmer Krankenkasse bietet als eine der größten Krankenkassen ebenfalls kaufmännische, aber auch technische Berufszweige an. Eine Ausbildung als Sozialversicherungsfachangestellte bietet laut Frau Müller auch die Möglichkeit in vielen anderen Betrieben zu arbeiten, da man sich dann gut mit Lohnabrechnungen auskennt.

Der gesundheitliche Bereich stellt ohnehin zukunftssichere Berufe dar. Unser Bildungspartner die Gesundheitsakademie in Wiblingen baut daher die Möglichkeiten bei pflegerischen, medizinisch-technischen und therapeutischen Berufen immer mehr aus. Das einzigartige Konzept in der Gesundheitsakademie bietet Realschulabsolventinnen nach einer Ausbildung und einer dreijährigen Berufserfahrung die Möglichkeit eines Studienabschlusses an! Seinen Arbeitsplatz aussuchen kann man, wenn man die stark nachgefragten Berufe „Medizinisch-technische Assistenz für Funktionsdiagnostik“, „Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenz“ und „Medizinisch-technische Radiologieassistenz“ lernt.

Es lohnt sich also von den klassischen Ausbildungsberufen, die jeder kennt und auf die sich viele bewerben, in die Nischenbereiche zu gehen. Gute Aufstiegschancen und Verdienstmöglichkeiten bieten sich für Frauen im MINT-Bereich. Mit einem Beruf in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik kann man den Alltag von morgen mitgestalten. Dies machten zwei MINT-Akademikerinnen anhand von wissenschaftlichen Neuerfindungen, Experimenten und Exponaten mit dem Programm COACHING4FUTURE deutlich. Besonders begeistert waren unsere Schülerinnen von den Entwicklungen zum Thema „Welt retten“. Man kann z.B. einen Fußball in dritte Welt-Länder spenden, der tagsüber die Bewegungsenergie vom Fußballspiel speichert und nachts Licht über eine einsteckbare Lampe spendet. Welche MINT-Bereiche für einen interessant sein könnten, lässt sich über den Karrierenavigator auf der Seite www.coaching4future.de herausfinden.

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29.09.2018; 17:09:53 Uhr - Dieser Artikel wurde bereits 861 mal angesehen.