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„Jugend debattiert“

Schulverbundswettbewerb 2010 wieder in Ulm

Gar nicht so weit hergeholt, waren die Themen des diesjährigen "Jugend debattiert"-Schulverbundswettbewerbs. Rund eine Woche nach dem Wettbewerb, genauer gesagt am 19. Feburar, berichtet auch die "Südwest Presse" schon über eine der Streitfragen, nämlich, ob behindert und nicht-behinderte Kinder nicht zusammen unterrichtet werden sollten. Diese Frage begegnete den Schülern im Finale der Sekundarstufe I.

 

fanden am 9. und 10. Februar im Anna Essinger-Gymnasium und in der Sparkasse Ulm in der Neuen Mitte statt.

 

Vier Ulmer Jugendliche - leider keine Hildegardlerinnen - qualifizierten sich für die Landesqualifikation in Stuttgart und rückten somit dem Sieg im Bundesfinale einen kleinen Schritt näher.

 

Carmen Leimann, Klasse ??

 

Herzklopfen, nervöses Auf- und Abgehen im Gang, leises Murmeln und noch eine letzte Rücksprache mit dem Partner – am 10.2. war es wieder so weit: Die fünfte Jahreszeit ist nicht nur Faschings-, sondern auch „Jugend debattiert“-Zeit. Nach wochenlanger Vorbereitung sollte der Schulverbundwettbewerb im Anna Essinger-Gymnasium darüber entscheiden, ob jemand aus dem Hildegard ins Finale durfte oder nicht. Die Schüler und Schülerinnen der Sekundarstufe I, also von der achten bis zehnten Klasse, debattierten im Schulverbundswettbewerb über die Streitfragen und . In der Sekundarstufe II, also von der 11. bis zur 13. Klasse, befassten sich die Schüler mit den Streitfragen und “. Frau Heizelmann, Koordinatorin des "Jugend debattiert"-Wettbewerbs unserer Schule, äußerte sich folgendermaßen zur Vorbereitung: „Bei uns in St. Hildegard ist „Jugend debattiert“ ein Projekt in der Klassenstufe 9. Die Schülerinnen werden im Deutschunterricht auf den Wettbewerb vorbereitet und Schritt für Schritt an die Regeln der Debatte herangeführt. Wir haben innerhalb der Schule dann einen kleinen Wettbewerb durchgeführt und die vier Besten der Klasse 9 haben sich so für den Vorentscheid des Schulverbundfinales in der Sekundarstufe I qualifiziert. Für die Klasse 11 gibt es eine Debattier-AG, in der wir das Debattieren geübt haben. Durch einen internen Wettbewerb haben wir dann herausgefiltert, wer für den Vorentscheid am besten geeignet ist und uns auf vier Teilnehmerinnen geeinigt.“ Für das Gymnasium St. Hildegard traten , und , alle aus Klasse 9 und und aus der 11. Klasse in der Sekundarstufe II an. Als Juroren nahmen Frau Schorer-Rueß, Frau Walz-Bihler, Frau Heizelmann, Frau Eith-Zehender, Frau Lamprecht, Frau Kloske, Verena Garn und Carmen Leimann am Wettbewerb teil. Im Finale in der Sparkasse Ulm am Tag darauf lautete das Thema in der Sekundarstufe I . Dabei qualifizierten sich Tina Schlüter vom Anna Essinger-Gymnasium und Miram Wolf vom Humboldt-Gymnasium für die Landesqualifikation. Matthias Plappert und Lenz Köhl, beide vom Hans u. Sophie Scholl Gymnasium gingen aus der Finaldebatte der Sekundarstufe II als Sieger hervor. Sie hatten sich mit dem Thema auseinandergesetzt. Die vier Sieger erhalten ein Rhetorikseminar auf Burg Bad-Liebenzell als Preis, das sie auf die Landesqualifikation am 26. März im Eberhard-Ludwig-Gymnasium in Stuttgart vorbereiten soll. Auch wenn wir nicht im Finale vertreten waren, sind wir stolz auf alle Teilnehmerinnen, besonders auf , die den in der Sekundarstufe I belegte, und , die sich in der Sekundarstufe II nach vier Jungs den erkämpfte und damit die beste Debattant in der Sekundarstufe II war. In diesem Sinne: Lasst euch nicht unterbuttern Mädels und seid auch nächstes Jahr wieder oder zum ersten Mal dabei!



16.11.2012; 15:06:11 Uhr - Dieser Artikel wurde bereits 2241 mal angesehen.